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Infrarot-Reflektogramme


  • Projektleitung:  Prof. Dr. Manfred Weisensee

Überblick

Infrarot-Reflektogramme zeichnen den dem menschlichen Auge nicht sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums jenseits des roten Lichts auf. Dieses langwellige Licht wird von verschiedenen Materialien nur in geringem Maße reflektiert und bringt somit darunterliegende Schichten zum Vorschein. Daraus ergeben sich Anwendungsmöglichkeiten beispielsweise bei der Untersuchung von Gemälden auf Vorzeichnung bzw. Übermalung sowie bei der Auffindung und Rekonstruktion von Wand- und Deckengemälden.

Zur Herstellung von Infrarot-Reflektogrammen wurde im Labor Kartographie der Fachhochschule Oldenburg ein neuer Produktionsweg auf der Basis einer Studiokamera mit einem im infraroten Bereich empfindlichen Scanner in der Bildebene der Kamera entwickelt.

Die besonderen Eigenschaften des Verfahrens sind:

  1. Geringe Belastung von Gemälden bzw. Objekten durch Verwendung spezieller Beleuchtungseinrichtungen (LED- Strahler) und kurze Aufnahmezeiten
  2. Qualitativ hochwertige Aufnahmen durch den Einsatz professioneller Komponenten für die Aufnahmen
  3. Kurze Nachbearbeitungszeiten durch Verwendung eines großflächigen Scanners in der Bildebene der Kamera