Das Projekt Smart Cities startete im September 2008 und besteht aus 13 Partnern aus sechs Ländern des Nordseeraums. Ziel des Projektes ist es ein nachhaltiges Innovationsnetzwerk von Kommunen und Hochschulen zu etablieren. Besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt hierbei auf Technologie und öffentlicher Verwaltung. Neben dem Test und der Implementierung neuer eGovernment Dienste sind Umsetzungen im Bereich der Mobilen Dienste und Bürgerbeteiligungen zur städtischen Entwicklung in diesem Bereich geplant. Die Einbindung stadtplanerischer Aspekte, insbesondere im Quartiermanagement, sind dabei ebenso im Fokus wie die Einbindung lokaler kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU).
Interview mit Prof. Dr.-Ing. Manfred Weisensee zum Smart Cities Projekt
Projektziele
Allgemeine Ziele:
Europäisches Netzwerk von e-government Regionen
Europäisches Netzwerk von Forschungseinrichtungen zum e-government
Stärkere Einbeziehung der Zielgruppen in e-government
Weitere Ziele:
Die Adaption von erfolgreichen e-Lösungen der beteiligten Partnerregionen mit Unterstützung der akademischen Einrichtungen und der Beteiligung Regierung;
Der Aufbau einer neuen Methodologie zur Unterstützung des Transfers von guten ePractice-Modellen;
Die Entwicklung von UK ESD-Toolkit basierten eServices in allen Partnerregionen;
Die Erstellung lokaler, personalisierter und gut nutzbarer eServices die für die Bürger und Firmen der Partnerregionen implementiert werden;
Um die Administration / Verwaltung von Städten und Gemeinden transparenter zu machen und zu verbessern werden die Front- und Backoffices neu gestaltet;
Der Aufbau einer eService-Plattform welche auch das Potential hat in den Bereichen Serviceverbreitung, Mobilservices und Servicenutzung den gesamten Nordseeraum abzudecken;
Co-Design von mobilen Services die bezogen auf eIntegration auf Effizienz, Kostensenkung und Beteiligung abzielen;
Das Zusammenbringen von Entscheidungsträgern und den Erfindern von guten Verfahren auf Konferenzen und in Bildungseinrichtungen;
Aufbau eines starken Netzwerks zur Unterstützung von Forschenden.;
Die Entwicklung von Indikatoren- und Management-Werkzeugen zur Beurteilung und Sicherstellung der Verbreitung von eServices;
Die Zusammenarbeit im Bereich der Interface-Standardisierung;
Die Koordinierung der Smart Cities Aktivitäten mit den nationalen Infrastruktur-Projekten;
Die Erweiterung der Palette der eServices durch die Implementierung einzelner Services in den Partnerregionen um die Inspiration neuer Dienste anzuregen;
Die gemeinsame Entwicklung von Service-Kontakt-Centern für KMUs;
Die gemeinsame Entwicklung neuer Absatzwege, Blue Tooth Services für öffentliche Verkehrsmittel, Online-Formblätter für Mobiltelefone und mobiler kommunaler Services.
Projektpartner
Intercommunale Leiedal
Public organisation
Kortrijk, Belgien www.leiedal.be